über mich

Habt ihr Schwierigkeiten oder kommt nicht weiter mit eurem Pferd ( Barock aller Rassen) dann meldet euch bei mir, ich stehe mit Rat und Tat zu Verfügung. ...ein Anruf genügt und wir schauen, wie wir Dich und dein Pferdchen verbessern. ... Mir macht es Freude, Barockpferden und ihren Reitern unter die Arme zu greifen und auf die "Sprünge" zu helfen.
Seit fast 20 Jahren arbeite ich mit Friesen und anderen Barockpferderassen. Ich nahm bei Ausbildern der klassischen Reitweise Unterricht und bildete meine Friesenhengste Rienk und Gijsbert bis zur hohen Schule aus.
Einige meiner Reiterinnen gingen mit ihren "Barocken" erfolgreich in A / L/ M Dressuren, also ist bei konsequentem richtigen Training mehr möglich als "nur" am langen Zügel durchs Leben zu trotten.
Falls jemand Unterstützung braucht und will einfach melden..

 

vera hartmuth  

Wie ich zum Friesenpferd kam?

Als Kind fühlte ich mich schon zu Pferden hingezogen, doch meine Eltern unterstützten diese Leidenschaft leider nicht.

Als ich 15 Jahre alt war, nahm ich vom Taschengeld meine ersten Reitstunden. Mit 18 Jahren zog ich von Zuhause aus, da reichte mein Geld nicht, um regelmäßig Reitunterricht zu nehmen, deshalb putzte ich in der Uni Reitschule München die Schulpferde, so war ich bei den Pferden und leistete mir auch ab und zu eine Reitstunde.

Freunde nahmen mich mit, zu einem kleinen Reitstall bei Dachau, dort durfte ich für Mithilfe im Stall regelmäßig reiten, das war für mich wunderbar. Bei jedem Wetter fuhr ich zu den Pferden, wie es meine Zeit erlaubte war ich auch schon dort.

So begannen Pferde in meinem Leben einen festen Platz einzunehmen. Meine Leidenschaft für die Pferde wurde von den Pferdebesitzern gerne gesehen, so wurde mir angeboten Fuchsjagden zu reiten. Die Pferde waren erfahren und kannten ihren Job, aber ich hatte noch viel zu lernen. Tapfer habe ich bei den Jagden mitgehalten, habe sogar mutig den Fuchs gefangen.

Der Wunsch ein eigenes Pferd zu besitzen war natürlich gewachsen, so kaufte ich mir 1978 mit finanzieller Hilfe meiner Oma und Einverständnis von meinem Freund (späteren Mann) mein erstes Pferd "Sherry". Ich dachte mir, was ich vor der Hochzeit schon habe, muss ich mir später nicht mehr erkämpfen. So wurde ich glückliche Pferdebesitzerin. Schon bald war ich mit ausreiten nicht mehr zufrieden, machte mein Reitabzeichen und ritt Turniere, damals noch Springen. Im Laufe der Zeit, entschied ich mich für den Dressursport, so gingen viele Jahre ins Land, ca. 20 Jahre bin ich Dressurturniere geritten. Mein bestes Dressurpferd, ging mit meinem damaligen Trainer erfolgreich bis zur schweren Klasse. Ich bin mir ihm erfolgreich M-Dressuren geritten, meine S-Lektionen ritt ich lieber Zuhause, da mir das Kerlchen auf Turnieren gerne das Fürchten lehrte und mein Nervenkostüm seinen Attacken nicht immer gewachsen war. Wahnsinn und Genie - wie das oft so ist.

1996 erlitt ich mit einem meiner Pferde einem schweren Unfall, mein junges Pferd, stieg aus Übermut an der Hand, drehte sich und hat mich unter sich begraben. Wirbelbruch und Kreuzbandriss, es folgten eine OP und viele Wochen Krankenhaus, zu dieser Zeit passierte ein Umdenken in meinem Kopf. Musste ich doch monatelang für das Training und jeden weiteren Handgriff bezahlen, ich hatte damals zwei Dressurpferde, konnte mich selbst nicht darum kümmern, das war das Allerschlimmste für mich. Als ich nach Monaten wieder reiten konnte gingen die Pferde nicht so wie ich es mir gewünscht habe. So entstand der Gedanke, den Turniersport zu beenden. Ich verkaufte meine Dressurpferde in gute Hände, aber was nun, ohne Pferde ging es nicht mehr.

Es sollte eine andere Rasse sein, ein Pferd mit dem ich KEIN Turnier mehr reite, so dachte ich an einen schönen Andalusier, den habe ich mir auch gekauft.

Als der Hengst jedoch meine Box bezog, musste ich feststellen, dass er webte. Ich rief den Verkäufer an und teilte es ihm mit, dieser war sofort verhandlungsbereit und bot mir an, das Pferd zurückzunehmen. Man muss wissen, dass sich Händler und Züchter von Spezialrassen sehr über Käufer freuen, die reiterlich etwas fortgeschrittener sind. Denn nur dann werden ihre Pferde für sie eine Reklame sein, oft werden reiterliche und erzieherische Fehler begangen und das fällt immer wieder auf den Verkäufer zurück, obwohl er keine Schuld daran hat.

Da momentan kein weiteres entsprechendes Pferd für mich vorhanden war, fragte mich der Verkäufer ob ich damit einverstanden wäre, wenn er mir zwischenzeitlich einen Friesenhengst zur Verfügung stellt, da meine Box ja wieder leer war.

Er wußte auch, dass sein Pferd bei mir in guten Händen ist, gepflegt und täglich geritten wird.

Ja, dieser Friesenhengst war "Rienk fan Ferwalde"

Nach einer Woche bereits, hatte ich mich in diesen sanftmütigen 7 jähr. Hengst verliebt und sein Talent für die Dressur entdeckt, ich sagte zu meinem Mann, dass ich ihn nicht mehr hergeben werde. Ich ließ ihn vom Tierarzt untersuchen und bat meinen Mann mit dem Verkäufer zu sprechen und den Preis zu verhandeln.

Viermal sind wir hingefahren um den Preis zu erfahren, immer hieß es - den Preis verhandeln wir heute nicht, das eilt nicht-. Denn er wollte Rienk nicht unbedingt verkaufen, da er sein Vorzeigefriese war. Jedenfalls konnten wir ihn doch erwerben, er hat sein Geld gekostet, aber Rienk war jeden Cent wert.

Ich nahm bei Ausbildern der klassischen Reitweise Unterricht, nahm an zirzensischen Kursen teil und bildete meinen Rienk bis zur hohen Schule aus.

Rienk lernte den spanischen Schritt, Piaffe, Passage, fliegende Wechsel, Traversalen, sich ablegen und sitzen.

Da ich sah, dass viele Friesenpferde reiterlich verkümmern, machte es mir Freude, Friesenpferden und ihren Besitzern auf die "Sprünge" zu helfen. Ich baute die Showgruppe friesen-show-time auf, die es 15 Jahre gab..

Einige meiner Reiterinnen gehen mit ihren Friesen erfolgreich in A u. L Dressuren, erfolgreichstes Dressur Friesenpferd war bisher Wietse v/d Leidik mit seiner Reiterin Marion Anzinger, die ich vom Reitabzeichen bis zur erfolgreichen M Dressur fördern konnte. Wietse genießt heute sein Rentnerdasein, das hat er sich auch verdient.

Ich versuch den Menschen die Friesenpferde mit all ihren Eigenschaften und Talenten näher zu bringen.

Durch den Kontakt zu mir und natürlich Rienk, entstand bei vielen der Wunsch sich auch eine Friesenpferd zu kaufen, das freut mich besonders. Gerne fahre ich mit neu gewonnenen Friesenfreunden los, es macht mir Freude unter den schwarzen Pferden eine passende Perle auszusuchen.

Das war nun mein Reitleben im Zeitraffer!

Ich habe in den Jahren viele Pferde besessen, ich mochte jedes mit seinen Eigenheiten, doch Rienk war mein "Lebenspferd" so ein Pferd für sich zu finden wünsche ich jedem beseelten Reiter.

Es gibt nichts Schöneres, sich auf seinem Pferd so wohl zu fühlen als stünde man auf den eigenen Beinen.

Friesengrüße von

Vera

 

wenn Ihnen meine Homepage gefällt,

freue ich mich über einen Eintrag im Gästebuch

 

 

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